Ziele des Projekts

Das Projekt "Sächsisches Zeitzeugenarchiv" zielt auf die Sicherung, Bereitstellung, Erschließung und Aufarbeitung gesammelter Zeitzeugenberichte des "Hauses der Heimat" sowie von Begleitmaterialien.

Zentrale Arbeitsschritte dazu waren und sind die Archivierung, die Digitalisierung, die Verschlagwortung und der Aufbau einer Online-Plattform.

Das Projekt ist im Spätherbst 2016 gestartet. Zunächst wurden die Berichte digitalisiert und qualitativ nachbearbeitet. Ab Mai 2017 prüften das Online-Archiv Testuser auf Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit.

Seit Oktober 2017 steht die Plattform allen Interessierten zur Verfügung.

 

Archivierung und Inventarisierung

Das "Haus der Heimat" sorgt für die fachgerechte Inventarisierung und die dauerhafte Lagerung der Berichte, Audio- und Video-Mitschnitte sowie der Begleitmaterialien.

 

Bereitstellung der webbasierten Archivplattform

Die Erschließungssoftware Midosa bietet eine interaktive webbasierte Archivplattform. Nach einer Registrierung sind folgende Materialien zugänglich:

  • Zeitzeugenberichte   
  • Interviews (Audio / Video)
  • Transkripte
  • Fotografien und Dokumente
  • Weiterführende Informationen

Unterschiedliche Rechercheoptionen (Personen, Meta-Daten und Volltextsuche) erlauben den gezielten Zugriff auf Dokumente. Lehrerinnen und Lehrer, Studentinnen und Studenten, Forscherinnen und Forscher, aber auch Schülerinnen und Schüler können die Dokumente nach Gruppen, Orten oder konkreten Erfahrungen durchsuchen und die Rechercheergebnisse online ansehen. Über Volltextsuche, Inhaltsverzeichnisse, Kartensuche und Register ist ein gezielter thematischer Zugriff auf einzelne Gebiete möglich. Nutzerinnen und Nutzer können ihre Suche in einer Druckansicht sichern und so um eigene Anmerkungen erweitern.

 

Träger des Projekts

Das Projekt "Zeitzeugenarchiv" ist eine Kooperation des "Hauses der Heimat" mit der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration - Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen", dem Verein "Erinnerung und Begegnung" und dem "Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz".

 

Förderung

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Unterstützt und gefördert wird das Projekt "Zeitzeugenarchiv" durch das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI), der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration - Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen" und der "Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien".